Der Vertragsabschluss im Shop erzeugt für dich die Provision, die schließlich den Großteil des erwirtschafteten Umsatzes ausmacht. Der Netzbetreiber zahlt dann nach einigen Tagen / Wochen die Provision aus und damit ist ja eigentlich das Thema erledigt. Das Risiko, dass der Netzbetreiber die Provision doch nicht auszahlt ist, dank der IT im Hintergrund, doch sehr sehr gering. Das ist auch soweit richtig – aber das ist noch längst nicht alles!

Die Annahme, dass der Netzanbieter wissentlich Provisionen (unbemerkt) zurückbehält, ist sehr unrealistisch. Allerdings gibt es viele Stolpersteine, die dazu führen können, dass es doch zu Fehlern kommt. Hier einige Beispiele:

  • Der Mitarbeiter gibt den Vertrag ins Auftragserfassungssystem „falsch“ ein. Heißt, er hinterlegt Rabatte, die aufgrund der Fehleingabe gar nicht greifen. Provision wird gezahlt, dann wieder zurückbelastet, usw.
  • Der Auftrag wird nicht korrekt in pro.con übertragen. Kundendaten, der korrekte Vertrag oder ein falsches Aktivierungsdatum – all das sind Fehler, die Jedem mal passieren können.
  • Ein Auftrag wird nicht in pro.con erfasst (obwohl der Mitarbeiter dadurch Provision verlieren könnte!?)
  • DSL Aufträge werden nicht abgerechnet – wenn die Provision erst nach Anschlussschaltung ausgezahlt wird, ergeben sich teilweise bis zu 50 % Differenzen (belegbares Ergebnis)

Anhand der aufgeführten Beispiele gibt es schon ein paar Gründe, seine Provisionsabrechnung doch regelmäßig zu kontrollieren.

Wir unterscheiden jetzt in zwei Hauptgründe:

  1. Fehlende Provisionen
  2. nicht korrekte Kundendaten

Uns war es nun bei der Neuentwicklung von pro.con 2 sehr wichtig, hier ein rundes System zu bauen. Und da meinen wir jetzt nicht nur, fehlende und falsche Provisionen aufzudecken. Ich möchte auf das Thema Kundendaten eingehen:

Wie wichtig ist heute Kundenbindung? Wenn dies für dich eine Rolle spielt, dann wird es jetzt interessant:

Ziel der Speicherung der Kundendaten ist ja, dass die Kunden während – und zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit entsprechend betreut werden können (natürlich alles DSGVO konform). Dazu ist es wichtig, dass die gespeicherten Daten auch richtig sind. Was nützt es, wenn die Rufnummer oder der Nachname falsch gespeichert ist? Was ist, wenn nicht die zu portierende Rufnummer in pro.con hinterlegt wurde? Oder ein simpler Fehler: Ich schreibe meinen Kunden an und sein Name ist falsch geschrieben!? Wir unprofessionell ist das denn bitte? Willst du mit kleingeschriebenen Nachnamen angeschrieben werden? Der eigene Name des Menschen ist äußerst wichtig. Oder du vereinbarst mit deinem Kunden einen Termin im Shop zur VVL und dann stellt sich heraus, dass der Kunde noch gar nicht verlängern kann!? Alles sehr ärgerlich..

Okay, aber was hat das jetzt mit der Provisionskontrolle zu tun?

So einiges. Beim Abgleich der gezahlten Provisionen fallen die Fehler auf. Nachname falsch, bei der Rufnummer nen Zahlendreher drin oder falsch rauskopiert aus dem Auftragserfassungssystem. Hier erfolgt die Nachkontrolle der Richtigkeit des Mitarbeiters und des Netzbetreibers. Von Beiden bist du ja als Shop Betreiber abhängig – und natürlich von deinen Kunden.

Also zusammengefasst: Du kontrollierst, ob der Netzbetreiber richtig zahlt, der Mitarbeiter alles richtig eingegeben hat und du schreibst deinen Kunden an oder rufst ihn dann an, wenn er auch tatsächlich verlängern kann. Deswegen ist die Provisionskontrolle so wichtig!

Wenn du nun wissen möchtest, wie wir das Ganze gelöst haben und wie wenig Aufwand das alles ist, im Verhältnis zum Nutzen, dann melde dich bei uns. Wir zeigen es dir :-)

 


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